Johann Dachs
Tod im Wald
Wahre Geschichten von Wilderei und Förstermord
3. Auflage 2017
112 Seiten, 13,5 x 20,5 cm, Broschur
Erscheinungstermin: lieferbar
ISBN: 9783866467781
Preis: 11,90 EUR

Die Wilderei war einst in Bayern weit verbreitet. Jagdleidenschaft trieb die einen durch den Forst, blanke Not die anderen. Viele Geschichten ranken sich um die Berühmteren der Wildgesellen, sie leben fort in Büchern, Liedern oder Schauspielen und werden nicht selten als Volkshelden verehrt.

Darüber wird allzu oft vergessen, dass ihr Handwerk auch mit Mord und Totschlag verbunden war. Der Förstermord war nämlich häufig die einzige und letzte Möglichkeit, der Justiz zu entkommen.

Wilderer - Volkshelden oder Mörder?
Wilderei? - Befriedigung der Jagdlust oder Verbrechen?

Diese Fragen stellt der Autor, indem er kritisch und nüchtern die - teilweise noch unveröffentlichten - Taten verschiedener Wildgesellen beschreibt. Taten, die in den betroffenen Regionen für großes Aufsehen sorgten. Dabei wird eines klar: mit Romantik hat das alles nichts zu tun, was draußen in den dunklen, einsamen Wäldern geschah ...

    
Buchtipp
Die Landstorfer Bande
Die berüchtigte Landstorfer Bande war nach Räuber Heigl zweifellos die bekannteste Räuberbande im Bayerischen Wald. Anfang der 30er Jahre trieb sie nahezu fünf Jahre lang im Gebiet um Straubing und Kötzting ihr Unwesen - mit zahllosen Brandschatzungen, Einbrüchen, Überfällen bis hin zu Mord. Am 29. Juli 1936 wurde ihr Rädelsführer Anton Landstorfer in Regensburg mit dem Fallbeil geköpft. Außerdem wurden für den Rest der Bande insgesamt 72 Jahre Zuchthaus verhängt. Johann Dachs hat in akribischer Kleinarbeit anhand ...